Brand „Hochhaus“

Am Mittwochmorgen wurden wir zu einem Marathon-Einsatz alarmiert. Die Alarmmeldung lautete Brand Hochhaus, Personen in Gefahr. Dies löste bei uns einige Verwunderung aus, da es in dem angegebenen Teil von Gerolzhofen kein Hochhaus im klassischen Sinn gibt.

Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es in den Förder- und Verarbeitungslagen eines Agrarhandels zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Diese Anlagen waren in ein einem mehrstöckigem Betongebäude untergebracht das man durchaus als „Hochhaus“ bezeichnen könnte. Personen waren glücklicherweise nicht in Gefahr.  Das Gebäude war in den oberen Stockwerken verraucht. Nach Erkundung unter Atemschutz und mit Hilfe von Wärmebildkameras wurde klar, dass es innerhalb der Maschinen, aber auch der Rohrleitungen, die diese verbinden, mehrere Glutnester gab. Für uns gab es keine Alternative als die Rohre und Maschinen zu öffnen und die Glutnester zu beseitigen. Diese sehr aufwendige Arbeit musste größtenteils unter Atemschutz erfolgen. Die Maschinen hatten teilweise nur kleine Wartungsöffnungen, was die Sache zusätzlich erschwerte. Auch zogen sich die Rohrleitungen zum Teil über die ganze Höhe des Gebäudes bis in den Keller.

Durch den enormen Aufwand dauerten die Arbeiten etliche Stunden, der Bedarf an Atemschutzträgern war enorm. Noch am Abend, mehr als 10 Stunden nach dem ersten Alarm wurden Atemschutzträger benötigt.

B2 – Brand landwirtschaftliche Maschine

Ein feuriges Ende fand am Samstagmorgen ein Schlepper auf einem Acker zwischen Gerolzhofen und Alitzheim. Da die Rauchsäule bereits vom Hof des Feuerwehrhauses aus zu sehen war rückte neben dem HLF (40/1) direkt auch noch das LF Kats (41/1) mit aus, um einen ausreichenden Wasservorrat an der Einsatzstelle sicher zu stellen. Auf der Anfahrt rüsteten sich in beiden Löschfahrzeugen Trupps mit schwerem Atemschutz aus und begannen vor Ort direkt mit der Brandbekämpfung. Zeitgleich startete die Feuerwehr Sulzheim, die kurz nach uns an der Einsatzstelle eintraf, ebenfalls einen Löschangriff unter Atemschutz.

Nachdem die Flammen zeitnah niedergeschlagen waren, sahen wir uns mit einem neuen Problem konfrontiert: Der Landwirt hatte seine Maschine vor Arbeitsbeginn voll getankt und durch die enorme Hitzeeinwirkung war der Tank Leck geschlagen und Diesel trat aus. 

Wir fingen den Kraftstoff mit Mulden auf und forderten gleichzeitig unseren Rüstwagen (61/1) sowie unser TSF-Logistik (44/1) nach die weiteres Material mitbrachten, mit dem wir, den im Tank verbliebenen Diesel umpumpen konnten.

Nach gut 1,5 Stunden waren schließlich alle Problemstellen abgearbeitet, sodass wir die Einsatzstelle an den Landwirt übergeben und wieder einrücken konnten.

B2 – Brand Müll-LKW

Am Montag Nachmittag wurden wir zu einem Einsatz direkt bei unserem Feuerwehr-Gerätehaus alarmiert. Der Fahrer eines Müll-LKW, der im Stadtbereich unterwegs war, hatte bemerkt, dass aus dem Heck des Fahrzeugs Rauch aufstieg und der Metallschrott, den er geladen hatte, wohl in Brand geraten war. Geistesgegenwärtig fuhr der Fahrer zu dem Schotterplatz neben dem Feuerwehr-Gerätehaus und kippte die Ladung dort ab, während er bei der Leistelle sein Vorhaben ankündigte. Diese alarmierte wiederum uns, so dass schnell mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte. Ein Radlader des ebenfalls nahegelegenen Bauhofs wurde zum Auseinanderziehen des Metallschrotts verwendet, so dass wir die Ladung nach kurzer Zeit komplett abgelöscht hatten.

Ein Teil unserer Feuerwehrleute hatte allerdings Probleme zum Gerätehaus zu gelangen, da sich an der Kreuzung Kolpingstraße – Bürgermeister-Weigand Straße ein kleinerer Verkehrsunfall ereignet hatte, was zu einem längeren Rückstau führte, in dem auch unsere Kameradinnen und Kameraden feststeckten.  

B3 – Anforderung Drehleiter

Unsere Drehleiter wurde am Samstag nach Obervolkach gerufen, um bei einem dortigen Wohnungsbrand zu unterstützen. Kurz nachdem wir uns bei der Leitstelle gemeldet hatten, kam jedoch bereits die Entwarnung und wir mussten nicht ausrücken.

 

45 Minuten später gingen dann erneut die Piepser – planmäßig um 11.45 testete die Leitstelle mit dem wöchentlichen Proberuf für die Funkmeldeempfänger unser Equipment . 

B3 – Rauchentwicklung Person in Gefahr

Unser voller Löschzug rückte am Freitag zu einem Wohnhaus in Gerolzhofen aus, nachdem Anrufer bei der Leitstelle Rauch aus einem Fenster und das Piepsen von Rauchmeldern, gemeldet hatten. Da anzunehmen war, dass sich die Bewohnerin noch in ihrem Haus befand, rüsteten sich bereits auf Anfahrt zwei Trupps für den Atemschutzeinsatz aus, um vor Ort schnellstmöglich Hilfe leisten zu können. 

Glücklicherweise konnten wir die Bewohnerin sichtlich verwundert in ihrer Küche antreffen und der vermeintliche Wohnungsbrand entpuppte sich als ungleich harmloseres Essen auf Herd. Wir belüfteten die Wohnung und übergaben die Frau an den Rettungsdienst, der sich um die medizinische Betreuung kümmerte.

BMA – Industrie

Am Mittwoch rückte unser Löschzug zu einem Betrieb im Gerolzhöfer Gewerbegebiet aus, nachdem die dortige Brandmeldeanlage in der Leitstelle Alarm ausgelöst hatte. Bei der Erkundung durch Mitarbeiter des Unternehmens und unserer Fahrzeugführer stellte sich dann glücklicherweise schnell ein harmloser Grund für das Auslösen der Melder heraus, sodass wir wieder die Heimfahrt antreten konnten.

Brand Strommast

Am Montag Nachmittag wurden wir zum zweiten mal an diesem Tag alarmiert. Diesmal zu einem gemeldeten Brand eines Strommasts. Da der Anfrufer den Mast nur von weitem gesehenen hatte und die genaue Position nicht angeben konnte, begannen mehrere Feuerwehren mit der Suche nach dem Brand.

Es stellte sich dann allerdings schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Eine Firma war im Bereich Donnersdorf damit beschäftigt, die Hochspannungsmasten zu reinigen. Der aufsteigende Wassernebel war vom Anrufer für Rauch gehalten worden.

BMA – Industrie

Durch eine, in der Leitstelle aufgeschaltete, Brandmeldeanlage wurden wir am Donnerstagmorgen zu einem Betrieb in Gerolzhofen gerufen. Glücklicherweise lag kein Schadensereignis, so dass der Einsatz für uns schnell wieder beendet war.

B2 – Brand landwirtschaftliche Maschine

Der zweite Einsatz am Samstagnachmittag erreichte uns während einer Jugendübung kurz nach 17 Uhr. Noch während unsere Jugendliche eifrig die bei der Übung verwendeten Utensilien zusammen sammelten, kamen bereits die ersten Mitglieder der aktiven Einsatzabteilung am Feuerwehrhaus an und begannen sich umzuziehen und die Fahrzeuge zu besetzen.

Auf der Anfahrt nach Alitzheim rüsteten sich dann jeweils die Atemschutztrupps unserer zwei Löschfahrzeuge aus, um im Fall der Fälle die Kollegen aus Sulzheim, die vor uns an der Einsatzstelle eintrafen, unterstützen zu können. Da diese den brennenden Traktor jedoch bereits alleine weitestgehend gelöscht hatten, konnten unsere Atemschutzträger ihre Geräte wieder ablegen und wir banden lediglich ausgetretenen Betriebsstoffe ab. 

B3 – Brand Keller

Neben weiteren Feuerwehren wurden auch wir am frühen Samstagnachmittag nach Oberspiesheim alarmiert, nachdem dort Rauch aus dem Keller eines Wohngebäudes gemeldet worden war. Die erst-eintreffenden Kräfte konnten dann jedoch schnell Entwarnung geben, dass es sich nicht, wie angenommen, um einen Kellerbrand handelte. Da die Gefahrenlage deutlich kleiner war als ursprünglich alarmiert, konnten die übrigen Einsatzkräfte abdrehen und auch wir traten wieder die Heimfahrt an.