THL – VU LKW/Bus (leer), ohne eingeklemmte Personen

Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Gerolzhofen zu einem Verkehrsunfall auf der B286  zwischen Alitzheim und Unterspiesheim alarmiert.

Da mehrere Notrufe mit unterschiedlichen Ortsangaben eingingen, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass es zwei Unfälle an verschiedenen Orten gegeben hatte. Deshalb wurde die Gerolzhöfer Wehr kurz nach der Erstalarmierung ein weiteres Mal mit den Wehren aus Schwebheim, Unterspiesheim und Schweinfurt angefordert. Nach kurzer Erkundung handelte es sich dann aber nur um einen Unfall kurz nach der Anschlussstelle Alitzheim in Richtung Unterspiesheim.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich allerdings schwierig, da mehrere PKW – trotz mit Blaulicht und Martinshorn anrückender Feuerwehrfahrzeuge – mitten auf der B286 wendeten und so die Fahrspur für die Einsatzkräfte blockierten.
Deshalb hier nochmal der dringende Hinweis: Besonders bei Verkehrsunfällen geht es teilweise um Minuten und Sekunden. Ein derartiges Verhalten kann unter Umständen Menschenleben kosten!

Zwischen einem LKW und einem PKW kam es zu einer frontalen Kollision. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Personenkraftwagen in angrenzendes Feld. Die Beschädigungen an den Fahrzeugen waren erheblich. So blieb das Vorderrad des PKW im Radlauf des LKW stecken, der Motorblock des Kombis wurde aus dem Fahrzeug gerissen. Eine schwere technische Rettung der Fahrzeuginsassen war glücklicherweise nicht notwendig, sodass der Rettungsdienst direkt die Patienten übernahm.

Da sich sowohl die Bergung des PKW als auch das Abschleppen des LKW hinzogen und auch der Straßengraben teilweise ausgebaggert werden musste, dauerte der Einsatz über drei Stunden.
Eine Vollsperrung der B286 war für die komplette Einsatzdauer notwendig.

 

THL – VU mit PKW

Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Gerolzhofen zu einem Verkehrsunfall auf der B286  zwischen Alitzheim und Unterspiesheim alarmiert.

Da bei der Leitstelle Schweinfurt mehrere Notrufe mit unterschiedlichen Ortsangaben eingingen, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass es zwei Unfälle an verschiedenen Orten gegeben hatte. Deshalb wurde die Feuerwehr Gerolzhofen zweimal innerhalb von weinigen Minuten alarmiert.
Nach kurzer Erkundung handelte es sich dann aber nur um einen Unfall, kurz nach der Abfahrt Alitzheim in Richtung Unterspiesheim.

THL – Chemie Austritt im Gebäude

Einsatz für den ABC-Zug Schweinfurt-Land: Auf einem Speditionsgelände im Gewerbegebiet ,Am Etzberg‘ in Röthlein kam es zu einem Gefahrstoffaustritt. Als wasserführende Komponente des ABC-Zuges rückt die FF Gerolzhofen mit dem Löschgruppenfahrzeug-Katastrophenschutz und Unterstützungsfahrzeugen im gesamten Landkreis Schweinfurt aus.

Mehr Informationen über den ABC-Zug Schweinfurt-Land finden Sie hier:

https://www.kfv-schweinfurt.de/index.php/abc-zug-schweinfurt-land

Brand – Rauchentwicklung im Gebäude (Person in Gefahr)

Schnelles Eingreifen über Innenangriff und die Drehleiter verhindern Dachstuhlbrand

14:49 Uhr, Vollalarm für die Feuerwehr Gerolzhofen. Im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Martin-Luther-Straße in Gerolzhofen stiegen Flammen und Rauch auf einem Balkon empor.

Da sich noch Menschen in dem Gebäude befanden, löste die ILS Schweinfurt mit dem passenden Schlagwort ,Rauchentwicklung im Gebäude, Person in Gefahr‘ den Alarm aus.
Der Löschzug – erweitert durch die weiteren Löschfahrzeuge der Gerolzhöfer Wehr – rückte umgehend an. Bereits auf Anfahrt ließ sich die Einsatzstelle durch die aufsteigende Rauchsäule lokalisieren.
Die durch den ersteingetroffenen Führungsdienst erkundete Lage vor Ort erforderte weitere Atemschutzgeräteträger, weshalb ein direkter Nachalarm für die Freiwillige Feuerwehr Dingolshausen erfolgte.

Da sich die Mieter der umliegenden Wohnungen noch nicht alle in Sicherheit befanden, räumte die Polizei Unterfranken zusammen mit der Feuerwehr das Gebäude.
Die unter schwerem Atemschutz ausgerüsteten Angriffstrupps besetzten die positionierte Drehleiter mit Rettungskorb und rückten parallel über das Treppenhaus zur verrauchten Wohnung, die sich entgegen der Erstmeldung im dritten Stockwerk des Hauses befand, vor.
Eine Personenrettung war zum Glück nicht erforderlich, jedoch brachten die Kräfte einen Hund aus der Wohnung ins Freie.
Mit einem Strahlrohr löschte man in der Wohnung befindliche Brandstellen, über die Steigleitung der Drehleiter bekämpfte man den Balkonbrand von außen. Durch das schnelle Eingreifen unterband man das Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl. Im Verlauf deckte die Drehleiterbesatzung die angrenzenden Dachziegel ab und löschte weitere Glutnester.
Anschließend unterstützte die Feuerwehr Gerolzhofen die Polizei bei der Dokumentationsarbeit. Hier kam auch die Drohne der Feuerwehr Gerolzhofen zum Einsatz, die das Bildmaterial der Normal- und Wärmebildkamera direkt an den Einsatzleitwagen der Gerolzhöfer Feuerwehr übertrug.
Nach Kontrolle der Wohnung mit der Wärmebildkamera auf Hitzequellen und Belüften der Räumlichkeiten übergab die Einsatzleitung die Schadensstelle an die Polizei.

Die Bewohner versorgte der Rettungs- und Notarztdienst. Die Wohnung ist aufgrund des Brandgeschehens unbewohnbar.

Die umfangreichen Aufräum- und Reinigungsarbeiten der mit giftigen Rauchgasen versetzten Geräte und Einsatzkleidungen zogen sich bis in den späten Abend.

(wahleran/FFGEO)