THL – auslaufender Kraftstoff

Um 14:56 Uhr unterbrachen die Funkmeldeempfänger den Sonntagnachmittag für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gerolzhofen. Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt alarmierte zu einem Verkehrsunfall an die Kreuzung Frankenwinheimer Straße / Lohmühlenweg in Gerolzhofen.

Nach einer Kollision zwischen einem Rettungstransportwagen und einem PKW liefen Kraftstoffe aus den Fahrzeugen aus.

Die eintreffende Einsatzleitung sorgte nach der Lageerkundung umgehend für die Verkehrssicherung. Als weitere Maßnahmen wurden die auslaufenden Betriebs- und Kraftstoffe aufgefangen und abgebunden. Ein weiteres Gefahrenpotenzial entstand durch einen beim Unfall beschädigten Strom-Verteilerkasten. Fachkräfte der Feuerwehr Gerolzhofen sicherten das Objekt bis zur Übernahme durch den Energieversorger.

Nach der Reinigung der Verkehrsflächen übergab die Freiwillige Feuerwehr Gerolzhofen die Einsatzstelle an die Polizei.

Brand – Rauchentwicklung im Freien

Aufmerksame Passanten bemerkten am 16.06.2021 gegen 17:03 Uhr eine Rauchentwicklung im Bereich einer Hecke am Gerolzhöfer Steigerwaldstadion und setzten umgehend den Notruf 112 ab.

Mit dem Schlagwort ‚Rauchentwicklung im Freien‘ alarmierte die ILS Schweinfurt die Freiwillige Feuerwehr Gerolzhofen, welche mit Einsatzleitwagen 1 und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 die Einsatzstelle anfuhr.

Die erste Erkundung durch den Einsatzleiter ergab mehrere Glutnester im Bereich einer 100 Meter langen Hecke sowie der angrenzenden Freifläche.

Durch sofort eingeleitete Löschmaßnahmen über den Schnellangriffsschlauch verhinderte die Feuerwehr Gerolzhofen eine Ausbreitung und übergab die Einsatzstelle nach der Abarbeitung an die Polizei und den Verantwortlichen des Grundstücks.

THL – Rettung Großtier

Mit dem Schlagwort ‚Großtierrettung‘ alarmierte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt am Samstag Mittag gegen 11:35 Uhr die freiwillige Feuerwehr Gerolzhofen. Im Bereich der Bundesstraße B286 zwischen den Anschlussstellen Gerolzhofen-Nord und Alitzheim wurden freilaufende Kühe gesichtet.

Als Sofortmaßnahme zur Unfallverhütung sperrte die Feuerwehr Gerolzhofen diesen Streckenabschnitt. Weitere Einheiten begaben sich umgehend auf die Suche nach den ausgebrochenen Tieren. Aufgrund dieser personalintensiven Maßnahme forderte die Einsatzleitung die freiwillige Feuerwehr Mönchstockheim sowie das Technische Hilfswerk aus Gerolzhofen nach. Mehrere Feuerwehrleute aus Gerolzhofen stellten ihre privaten Drohnen zur Verfügung, was die Suche erheblich erleichterte. Somit konnte man auch drei Tiere im Bereich eines Sees in Mönchstockheim feststellen, die in ihrer Panik bereits in das Wasser flüchteten und stecken blieben. Eines der Tiere konnte nur noch tot aus dem See geborgen werden.  Da die Erkundung über das Schlauchboot des Rüstwagens der Feuerwehr Gerolzhofen nur eingeschränkt möglich war, unterstützte die nachalarmierte Feuerwehr aus Stammheim mit einem ihrer Boote bei der Lagefeststellung. Im Einsatzverlauf halfen weiterhin die Feuerwehren aus Vögnitz und Untersteinbach mit einer weiteren Drohne beim Aufspüren und Einfangen des Nutzviehs.

Da zwei der Tiere desöfteren ihre Laufrichtung änderten, mussten die Bundes- und Staatsstraße zwischen Gerolzhofen und Alitzheim mehrmals kurz vollgesperrt werden.

Ein hinzugerufener Veterinär betäubte in den frühen Abendstunden die umzingelten Kühe, um sie schonend zurück zum Hof zu transportieren.

Nach 7,5 Stunden rückten die letzten Einsatzkräfte am Gerätehaus ein.